Es sind so lange Schulterpolster, wie die Top-Manager der Stadt Marken sprechen, die Psychologie hinter ihrer Kleidung und was sie anziehen, wenn man der Boss ist.
Diese Geschichte erschien erstmals in der Ausgabe des Magazins The Hollywood Reporter vom 9. November.

In den Annalen von Power Style in Hollywood ragt niemand mehr heraus als die beiden ursprünglichen Machtfrauen der Stadt, Dawn Steel und Sherry Lansing. In den 80er Jahren musste der Titel der Powerfrau dazu benutzt werden, Bosse von D-Mädchen und Assistenten zu trennen. Agentur- und Studio-Büros waren virtuelle femme-freie Zonen – bis diese beiden Dynamos durch die gläserne Decke krachten – und was für eine bessere Rüstung sollte man beim Deckencrash tragen als ein großschultriger Armani-Hosenanzug?

Der taupe-farbene Anzug mit der lässigen Hose war nicht nur bei diesen beiden Frauen das Heft, sondern bei jedem männlichen Agenten. “Als ich 1989 in die Stadt kam”, sagt Blair Kohan, heute ein modisch gekleideter Partner bei UTA luxus brautkleider, “trugen alle diese Anzüge. Ich hatte einen von Ann Taylor. Du hast Armani erst bekommen, als du an die Spitze kamst.”

Nein, damals gab es nicht viel Individualität im weiblichen Powerdressing. Es gab auch nicht viele Frauen.